Menschenhandel und moderne Formen der Sklaverei gehören zu den schwersten Verletzungen der Menschenwürde unserer Zeit. Weltweit leben nach aktuellen Schätzungen internationaler Organisationen über 50 Millionen Menschen in moderner Sklaverei. Für kriminelle Netzwerke ist dieses Geschäft äußerst lukrativ: Die illegalen Gewinne aus Zwangsarbeit werden weltweit auf über 200 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Hinter diesen Zahlen stehen konkrete Schicksale: Männer, Frauen und Kinder, die durch Täuschung, Gewalt oder Abhängigkeit ausgebeutet werden – oft im Verborgenen und mitten in unserer Gesellschaft.
Engagement der Salvatorianer
Für die Salvatorianer ist der Einsatz gegen Ausbeutung ein wichtiger Teil ihres Engagements für die Würde jedes Menschen. Ihr Ziel ist es, aufmerksam zu machen, aufzuklären und Menschen zu stärken, damit Ausbeutung und Menschenhandel erkannt und verhindert werden können.
Gemeinsam gegen Ausbeutung
Die Salvatorianer sind Mitbegründer der Plattform gegen Ausbeutung und Menschenhandel in Österreich. Diese Plattform vernetzt staatliche und nichtstaatliche Organisationen, Initiativen und engagierte Einzelpersonen. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um Menschenhandel vorzubeugen, Betroffene zu unterstützen und das Thema stärker in das öffentliche Bewusstsein zu bringen.
Bewusstsein schaffen und handeln
Darüber hinaus sind die Salvatorianer auch Mitglied der Initiative „Ware Mensch“, die sich besonders der Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit widmet. Durch Veranstaltungen, Vorträge und Informationsarbeit soll sichtbar werden, was Menschenhandel bedeutet – und wie jede und jeder dazu beitragen kann, Ausbeutung zu verhindern.
Die Arbeitsgruppe "Ware Mensch" besteht aus
- Sr. Maria Schlackl (Salvatorianerin)
- Sr. Erika Moser (Salvatorianerin)
- Provinzial P. Martón Gál (Salvatorianer)
- Christian Patzl (Laiensalvatorianer)
- Lukas Korosec (Missionsprokurator)
- Robert Sonnleitner (Pressesprecher)
Weiterführende Informationen