Ihr lateinischer Name lautet Societas Divini Salvatoris (SDS) und bedeutet „Gesellschaft des Göttlichen Heilands“. Ihr Auftrag ist es, Jesus Christus als den Heiland der Welt zu verkünden.
Die Salvatorianer verstehen ihre Gemeinschaft als eine Beteiligungsgemeinschaft. Möglichst viele Mitglieder werden in Entscheidungsprozesse einbezogen. Die Salvatorianerkollegien in Österreich und in Temeswar bilden gemeinsam die österreichische Provinz. Alle drei Jahre wird ein neues Leitungsteam gewählt.
Jesus Christus als den Heiland der Welt verkünden
Der Name des Ordens weist auf seine Mitte hin. Der Salvator, der Heiland, ist Jesus Christus. Er ist gekommen, um zu heilen, und verkündet Gott als menschenfreundlichen Gott. Mit großer Hingabe wendet er sich den Menschen zu und sucht besonders jene, die verloren oder ausgegrenzt sind. In ihm wird die Trennung zwischen Gott und den Menschen überwunden.
Weltweite Struktur in drei Ebenen
Die Salvatorianer organisieren ihre Gemeinschaft so, dass möglichst viele Mitglieder an Entscheidungen beteiligt sind. Gleichzeitig tragen die einzelnen Ebenen Verantwortung für ihre jeweiligen Aufgaben. Die Kollegien handeln auf Ebene der Gemeinschaft, die Provinzen für ihre Regionen und das Generalat für die weltweite Leitung der Gesellschaft. Dieses Prinzip entspricht dem kirchlichen Subsidiaritätsgedanken.